Öffentliches Plakatieren zu Dresden

Am Samstag, den 23. Februar 2010 um 10.00 Uhr laden wir auf den Theaterplatz Weimar ein.

Wir möchten zum Protest gegen die Hausdurchsuchungen in Dresden und Berlin und die “Verhaftung” von Plakaten und Flyern zur Mobilisierung für die Blockaden in Dresden am 13. Februar unsere Plakate öffentlich aufhängen.

Wir beginnen um 10.00 Uhr mit einer kurzen Kundgebung und werden dann gemeinsam plakatieren.


Weimar fährt nach Dresden

Am 13. Februar 2010 wollen wir mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern nach Dresden fahren, um dort gegen den europaweit größten Aufmarsch der Nazis zu demonstrieren.

Wer mit uns fahren möchte, meldet sich bitte verbindlich zur kostenfreien Busanreise an:

weimar-gegen-rechts@web.de

Alle Informationen zu Abfahrtszeiten und Abfahrtsorten erfahren Sie von uns dann per E-mail.


Dresden geht uns alle an!

Am 13. Februar 2010 wird sich in Dresden erneut der größte europaweite Naziaufmarsch formieren. Mit einem Marsch durch Dresden wollen die Nazis am 65. Jahrestags der alliierten Bombenangriffe erneut den Nationalsozialismus verherrlichen.

Dieser Aufmarsch findet nicht vor unserer Haustür statt – und ist trotzdem unser Problem.

Dresdnerinnen und Dresdner wehren sich seit Jahren gegen die Verharmlosung von Verbrechen der Nationalsozialisten und wollen Nazis keinen Raum für ihre demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologie lassen. Schon im letzten Jahr bekam Dresden große Unterstützung und fast 12 000 Menschen demonstrierten in der sächsischen Hauptstadt gegen den Aufmarsch. Darunter waren viele Weimarerinnen und Weimarer, Freunde aus Jena und anderen Thüringer Orten. Sie alle mussten dennoch erleben, dass die Nazis fast ungestört durch die Stadt liefen.

Es braucht deutlichere Zeichen gegen den erstarkenden Rechtsextremismus.

Diese Zeichen können wir nur selber setzen: jeder und jede von uns im Alltag und wir alle zusammen am 13. Februar in Dresden.

Wir setzen uns ein für eine vielfältige und offene Gesellschaft – und wir setzen uns auf die Strasse gegen alte und neue Nazis.

Um unmissverständlich zu sein und die Ohnmacht zu überwinden: in einem breiten und bunten Bündnis werden wir Europas größten Naziaufmarsch friedlich und entschlossen blockieren.

Kommen Sie mit uns nach Dresden. Beteiligen Sie sich mit uns und tausenden anderen an gewaltfreien Protestaktionen.

Wir werden den Nazis zeigen, dass wir sie und ihre Ziele weder in Dresden noch anderswo dulden, nicht am 13. Februar und an keinem anderen Tag.

Die Kosten für die Busse übernimmt Oberbürgermeister Stefan Wolf, worüber wir uns sehr freuen.

Mehr Informationen zum Bündnis “Dresden stellt sich quer” unter www.dresden-nazifrei.de

Anmeldungen und Informationen zur gemeinsamen Busanreise unter weimar-gegen-rechts@web.de


Samstag, 14.11. - Aufruf zu Aktionen gegen NPD-Aufmarsch in Pößneck

Rieger-Gedenken in Pößneck: Aufruf zu Gegenaktionen
Die NPD hat für Samstag, 14.11., um 14.00 Uhr eine bundesweite Gedenkdemonstration für Jürgen Rieger in Pößneck angemeldet. Der Bundesvorstand der NPD bezeichnet sie offiziell als Ausweichort, falls die Demo unter dem gleichen Motto in Wunsiedel verboten bleibt.
Jürgen Rieger galt als wichtigster Finanzier der NPD und war der Besitzer mehrerer Immobilien, u.a. des Schützenhauses in Pößneck, in dem im September das rechtsextreme “Fest der Völker” stattfand. Als eindeutiger Vertreter des NS-Flügels in der NPD sorgte der Hamburger Rechtsanwalt Rieger über Jahrzehnte dafür, dass Finanzen in Millionenhöhe aus den Kreisen der Alt-Nazis in die rechtsextreme Bewegung weitergeleitet wurden.
Mit ihrer Gedenkdemonstration versucht die NPD, die Brücke in die Szene der Alt- Nazis aufrechtzuerhalten, den Anspruch auf die Immobilien zu bestärken und weiter an der “Normalisierung” nationalsozialistischer Gesinnung zu arbeiten.
Ab 13.00 Uhr ruft das lokale Bündnis ‘Vielfalt Pößneck’ zu Aktionen rund um das Schützenhaus auf.
Es gibt viele gute Gründe sich den neuen und alten Nazis morgen in Pößneck in den Weg zu stellen.
Kommen Sie mit! Wir treffen uns um 11.50 Uhr am Hauptbahnhof Weimar um gemeinsam 12. 06 Uhr nach Pößneck zu fahren.


Aufruf zur Demonstration in Weimar am 9. November 2009

Für Montag, den 9. November 2009, ruft das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar zu einer Demonstration unter dem Motto: DEMOKRATIE IN GEFAHR – RECHTSEXTREMISMUS STOPPEN! auf.

„Rechtsextreme wollen die bestehende Verfassungsordnung beseitigen, sie sind antisemitisch, rassistisch und fremdenfeindlich. Ihre Parteien versuchen unter dem Deckmantel der Demokratie diese zu unterwandern und sind außerdem Sammelbecken für gewalttätige Gruppierungen.“ so Christine Schild über die Motive zur Demonstration.

In Gedenken an die Pogromnacht in Deutschland am 9. November 1938, dem Beginn der beispiellosen Verfolgung und Ermordung von Millionen jüdischer Menschen, fordern die Veranstalter von der Politik endlich eine wirkungsvolle Unterstützung der Zivilgesellschaft und entschlossenes Handeln gegen die rechtsextreme Bedrohung.

„So wie wir vor 20 Jahren für Menschenrechte und Demokratie auf die Straße gegangen sind, müssen wir 2009 wieder demonstrieren, um die durch Rechtsextreme gefährdete Demokratie zu schützen. 1938 haben die meisten tatenlos zugeschaut, wir sollten aus der Geschichte gelernt haben. Kommen Sie alle, ob jung der alt, bringen Sie Kerzen mit, bringen Sie sich ein!“ ruft Dr. Johannes Bock vom Bürgerbündnis die demokratisch gesinnten Menschen Weimars auf.

Die Demonstration beginnt 16.30 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Platz der Demokratie und wird sich anschließend über Schillerstraße, Theaterplatz und Goetheplatz zum Marstall begeben. Von dort aus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich dem Gedenkgang der Kirchen zum Jüdischen Friedhof anzuschließen.

Kommt alle, bringt Eure Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn, Kollegen und Kolleginnen mit!


NAZIFESTE VERHINDERN! - Nach wie vor, immer wieder.

Wieder soll es ein rechtsextremes Musikfestival geben, wo Bands und Redner aus ganz Europa auftreten. Wieder werden sich tausende Nazis treffen, um offen für ihre menschenverachtenden Ziele zu werben und dabei an Denkmuster anzuknüpfen, die es auch in der Mitte der Gesellschaft gibt. Wieder wird diese Veranstaltung von der Jenaer NPD organisiert, die ihren Einfluss ausbauen, ihre Finanzen sichern und ihre Position stärken will.

Aber nach wie vor gilt, dass wir Nazifeste nicht tolerieren – weder in Jena, Altenburg, Gera, Weimar noch anderswo. Nach wie vor braucht es Mut und Entschlossenheit, die gefühlte Ohnmacht zu überwinden. Nach wie vor sind deutliche Aktionen nötig. Nicht selten müssen wir gemeinsam, gewaltfrei und begrenzt Regeln verletzen und zivilen Ungehorsam üben, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Unsere Blockaden sind ein Beispiel dafür.

Unsere politischen Ansichten mögen unterschiedlich sein. Doch wir sind einander verbunden in der Entschlossenheit, uns dem Rechtsextremismus entgegenzusetzen. Wir stellen uns Rassismus und Menschenverachtung in den Weg - mit unserer Überzeugung, unserem Mut und Verstand, unserer Gemeinsamkeit und Vielfalt.

Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bleiben mitten in unserer Gesellschaft Probleme, die unser Zusammenleben bedrohen. Das zu ändern, liegt an uns allen. Denn wir sind selbst verantwortlich für die Gesellschaft, in der wir leben.

Kommen Sie am 12. September mit uns nach Pößneck.

Beteiligen Sie sich an gewaltfreien Blockaden und anderen kreativen Aktionen.

Wir werden den Nazis zeigen, dass wir sie und ihre Ziele weder in Jena noch anderswo dulden - nicht am 12. September und an keinem anderen Tag.

Wir sind solidarisch mit allen, die den Naziauflauf verhindern wollen.

Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar informiert auf seinem Treffen am Dienstag, dem 08.09.09, 19 Uhr, im mon ami über die geplanten Aktionen in Pößneck.

Abfahrt nach Pößneck am Samstag, 12.09.09: 8.06 Uhr ab Hauptbahnhof

Treff: 7.45 Uhr

Weitere Informationen unter: www.nazifeste-verhindern.de


Aufruf zur Kundgebung am 6. Juni, Theaterplatz

Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar

ruft alle demokratisch gesinnten Menschen auf zur Kundgebung unter dem Motto

DEINE STIMME GEGEN NAZIS -

KEINE NAZIS IN DEN STADTRAT!

Samstag, 6. Juni ´09, 10-14 Uhr

Theaterplatz

An diesem Tag hat die rechtsextreme NPD die Genehmigung für eine Kundgebung auf dem Theaterplatz.

Rechtsextreme zielen auf die Vernichtung des freien Geistes, des vermeintlich Andersartigen, der Menschenwürde, kurz: der Demokratie. Sie benutzen die Spielregeln der Demokratie, um diese in der Endkonsequenz abzuschaffen.

Seien Sie dabei am 6. Juni – für Demokratie und Menschenrechte, gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Wir selbst sind verantwortlich für die Stadt und die Gesellschaft, in der wir leben.

Wir werden nationalsozialistisches Gedankengut, Rassismus und Antisemitismus immer mit aller Kraft bekämpfen. Wir wissen, dass Menschenrechte, Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind, sondern jeden Tag neu gelebt und verteidigt werden müssen.

Aus der Weimarer Erklärung, Juli 2007


Aufruf zur Demo in Pößneck Samstag, 28.03.09, 11 Uhr

Das Thüringer Aktionsbündnis „Alles muss man selber machen“ ruft für
Samstag, den 28.03.2009 auf, in Pößneck gegen ein geplantes Nazikonzert und
rechtsextreme Strukturen zu demonstrieren.

Voraussichtlich wird der NPD-Bundesparteitag nicht wie bisher angenommen an
diesem Wochenende in Pößneck stattfinden.

Trotzdem will das Aktionsbündnis mit einer Kundgebung auf dem Marktplatz,
einer Demonstration durch die Stadt und einer Abschlusskundgebung vor der
Rieger-Immobilie “Schützenhaus” Präsenz zeigen und ruft die Bürgerinnen und
Bürger Pößnecks und Umgebung auf, sich zu beteiligen.

Beginn der Kundgebung auf dem Marktplatz ist 11 Uhr.

Die NPD arbeitet an der Normalisierung ihrer rechtsextremen Positionen und
deren Etablierung in der Mitte der Gesellschaft. Aber Thüringen darf nicht
zum “Braunen Herzen” Deutschlands verkommen. Das Bündnis will rechtsextremen
Parolen eine Abfuhr erteilen und auch im Blick auf die Wahlen in Thüringen
Solidarität mit allen demokratischen Kräften in Pößneck und Umgebung zeigen.

Nähere Informationen demnächst unter http://nazis-stoppen.net


Aufruf zum GehDenken nach Dresden am 14.02.09

“Rechtsextremisten aus ganz Europa werden für den 14. Februar 2009 erneut zu ihrem Aufmarsch nach Dresden mobilisieren. Der Aufmarsch anlässlich der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 hat sich in den letzten Jahren zum größten, regelmäßig stattfindenden Treffen von Alt- und Neonazis in Europa entwickelt.
Wir rufen alle Menschen auf, Rechtsextreme nicht ungehindert durch Dresden marschieren zu lassen.“

Dieser bundesweite Aufruf der Dresdner Initiative „GehDenken!“ wurde bisher von über 200 Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Kultur unterzeichnet; dabei sind u.a. Richard von Weizsäcker, Charlotte Knobloch, Wolfgang Thierse, der Filmproduzent Artur Brauner, die Schriftstellerin Inge Deutschkron, die Bischöfin für Hamburg/ Lübeck Maria Jepsen, die „Fantastischen Vier“, Marianne Birthler, Gregor Gysi, Hildegard Hamm-Brücher und viele andere.

Wir als Thüringer Bürgerbündnisse gegen Rechtsextremismus haben schon oft erlebt, wie wichtig die Solidarität untereinander ist; wie erfolgreich wir sein können, wenn wir uns gegenseitig unterstützen.

Beim Treffen der Thüringer Bündnisse gegen Rechtsextremismus im November 2008 entstand die Idee, die Dresdner im Februar gegen den Nazi-Aufmarsch zu unterstützen.

Den Vorschlag aufgreifend rufen wir die Bürgerbündnisse, Parteien, Verbände Thüringens, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren wollen, auf:

Lasst uns

- mit den Dresdnerinnen und Dresdnern solidarisieren, die den perfiden nationalistischen Missbrauch ihres Gedenkens nicht dulden wollen!

- dem Aufruf der Initiative „GehDenken“ folgen, am 14. Februar nach Dresden zu den verschiedenen Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch fahren!

- an vielen Orten Thüringens Busse organisieren, lokale öffentliche Aufrufe starten, viele Mitfahrer/innen finden!

Information für Weimar:

Busse ab Weimar fahren am Samstag, 14.02.09, 8.00 Uhr ab Hauptbahnhof, 8.15 Uhr ab Katholische Kirche, Rückkehr ist gegen 21 Uhr.

Für einen Busplatz bitte schnell anmelden unter weimar-gegen-rechts@web.de oder 03643-777 360

Weitere Informationen u.a. unter:

www.geh-denken.de

www.kulturbuero-sachsen.de


“Fest der Völker” in Altenburg verhindern!

Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar ruft die demokratisch gesinnten Bürger/innen Weimars auf, am 13.09.08 mit nach Altenburg zu fahren, um das Altenburger Bündnis gegen das so genannte „Fest der Völker“ zu unterstützen.

Die Thüringer NPD hatte dieses in Neonazi-Kreisen beliebte Musikfest für die nächsten 10 Jahre für Jena angemeldet, wird nun aber aufgrund der angekündigten starken Gegenaktionen nach Altenburg ausweichen.

Der Name „Fest der Völker“ soll den Anschein einer völkerverbindenden Veranstaltung erwecken – in Wahrheit ist es eine Zusammenkunft von Neonazis aus ganz Europa, die versuchen hier für ihre menschenverachtenden Ziele zu werben.

In Altenburg hat sich ein breites Bündnis von Menschen verschiedenster politischer Ausrichtungen gebildet, die in der Altenburger Erklärung – auch nachzulesen unter www.abgemeinsam-gegen-rechts.de – sagen: „Wir werden den Neonazis den Weg versperren“

So wie viele Bürger/innen aus Jena den Aktion im April dieses Jahres gegen den Naziaufmarsch in Weimar zum Erfolg verhalfen, will nun das Weimarer Bürgerbündnis die Altenburger nicht im Stich lassen.

Das BgR hat einen Bus organisiert, der am Samstag, dem 13.09.08 ca. 7.30 Uhr in Weimar abfährt und ca. 19 Uhr zurück sein wird.

„Wir freuen uns, dass die Finanzierung des Busses von der SPD-Fraktion Weimar, ihrem Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider und Oberbürgermeister Stefan Wolf übernommen wird“ so Christine Schild vom Bürgerbündnis.

Wer am 13.09. mitfahren möchte, melde sich bitte schnell an beim BgR unter weimar-gegen-rechts@web.de oder Tel: 777360 bzw. komme am Dienstag, 02.09., 19 Uhr, zum nächsten öffentlichen Treffen des BgR ins mon ami, um sich zu informieren.

Die Veranstalter weisen - dem Versammlungsgesetz entsprechend - darauf hin, dass Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von dieser Veranstaltung ausgeschlossen sind.